Frauenaktionsmonat März
Am 26. März 2010 findet in Deutschland der dritte “Equal Pay Day” statt.
An diesem Tag werden die Frauen in Deutschland statistisch gesehen seit dem 1.1. 2009 so viel verdient haben wie die Männer allein im ganzen Jahr 2009. Er verdeutlicht somit das immer noch existente Lohngefälle zwischen den Geschlechtern. Aus diesem Anlass initiiert die Arbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsstellen im Kreis Herford eine stolze Anzahl von Veranstaltungen, auf die wir gerne aufmerksam machen wollen.
Unter diesem Link finden Sie das Programm als PDF: Frauenwochen_RS_2010
Ganz besonders möchten wir folgende Termine empfehlen:
1. Frauenkulturfest Enger-Spenge
6. März 2010 um 19:00 Uhr
Kleinbahnhof Enger
Internationaler Frauentag: Veranstaltungen des DGB
8. März 2010
16:15 Uhr Frauenstadtrundgang mit der Gleichstellungsstelle Herford. Treffpunkt Herford Rathaustreppe
18:00 Uhr: Gewerkschaftsfrauen fordern: Kurs halten! Gleichstellung! Für gute Arbeit und ein gutes Leben–gegen Ungleichheit.
Mit Irmgard Pehle, Inge Höger und Stephie Karger
Verwaltungsstelle der IGMetall Herford–Schillerstr. 9–32052 Herford
Equal Pay Day 2010–Gleicher Lohn für Mann und Frau
26. März 2010 12:00-14:00 Uhr
Linnenbauerplatz Herford
Gemeindefinanzen: Kommission zum Scheitern verurteilt
Anlässlich der Einrichtung einer Kommission zur Reform der Gemeindefinanzen durch das Bundeskabinett erklärt Britta Haßelmann, Sprecherin für Kommunalpolitik:
Eine Kommission, die sich die Abschaffung der Gewerbesteuer zum Ziel setzt, ist zum Scheitern verurteilt. Die Idee, die Gewerbesteuer durch Umsatzsteueranteile und Hebesätze auf die Einkommenssteuer und Körperschaftssteuer zu ersetzen, ist ein alter Hut. Bereits 2003 hat die Vorläufer-Kommission diese aus guten Gründen verworfen. Denn dadurch werden die Probleme der Kommunen nur verschärft und die Einkommen mit höheren Steuern belastet. 
Union und FDP müssen den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern offen legen, wer künftig die 35 Milliarden Euro Gewerbesteuer, die die Kommunen von den Unternehmen erhalten, bezahlen soll.
Treffen wird es vor allem die Bürgerinnen und Bürger in den Städten über erhöhte Einkommenssteuersätze oder sogar die Verbraucherinnen und Verbraucher über höhereUmsatzsteuerpunkte.
Unternehmen müssen auch weiterhin für die Finanzierung des kommunalen Gemeinwesens Verantwortung übernehmen. Die klammen Kommunen brauchen eine schnelle und grundlegende Lösung ihrer Finanzprobleme. Dazu müssen Union und FDP auf weitere Steuersenkungen zulasten der Kommunen verzichten und die Einnahmen aus der Gewerbesteuer und der Grundsteuer verstetigen.
Die Engeraner Grünen ziehen Bilanz und blicken nach vorn.
Am 16.2. hat der Ortsverband Enger von Bündnis 90/Die Grünen auf seiner Jahreshauptversammlung seinen Vorstand entlastet und über die Ergebnisse der politischen Arbeit des letzten Jahres diskutiert.
Der Ortsverbandssprecher und Landtagskandidat Maik Babenhauserheide hat daran erinnert, dass die Grünen bei der Kommunalwahl 2009 einen historischen Wahlerfolg feiern konnten, der auch Ergebnis des Stellenwertes ist, den sich die Partei als unabhängige aber nicht beliebige Kraft in Enger erarbeitet hat.
Die Versammlung dankte noch einmal Klaus-Hermann Bunte, ohne dessen Einsatz als Bürgermeisterkandidat dieses Ergebnis nicht denkbar gewesen wäre.
In den Landtagswahlkampf werden die Grünen in Enger derweil zuversichtlich und kampfesfreudig ziehen. Viele der Themen, mit denen im Kommunalwahlkampf gepunktet wurde sind landespolitischer Natur und können in der Widukindstadt glaubwürdig vertreten werden.
“Wir wollen immer noch eine Schule für alle und bis zum 9. Mai dafür streiten, dass wir eine Landesregierung bekommen, die sie möglich macht”, sagt der Listenkandidat Babenhauserheide und betont, dass “auf dem Landesparteitag in Essen beschlossen wurde, dass wir Grüne ausschliesslich für einen sozial-ökologischen Politikwechsel zur Verfügung stehen. Wir sind niemandes Kellner aber auch nicht wahlloser Koalitionadapter im politischen System dieses Landes. Eine Stimme für Grün ist eine Stimme für den Wechsel!”
Zudem wollen die Grünen in diesem Jahr verstärkt auf Bürgerinnen und Bürger zugehen, die Interesse daran haben, sich am politische Leben vor Ort zu beteiligen und sich vorstellen können, das bei den Grünen zu tun.





















