Bastian Bredenkötter
Sachkundiger Bürger
Politische Schwerpunkte:
Schul- und Hochschulausbildung:
- Grundschule Belke-Steinbeck/Besenkamp
- Widukind Gymnasium Enger (Abschluss: Abitur)
- Uni Bielefeld: Bachelorstudium der Soziologie, Wirtschafts-, Politik- und Erziehungswissenschaften, seit 2008 Masterstudium der Soziologie
Mitgliedschaften und Hobbys:
- SC Enger 13/53; aktiver Spieler und Mitorganisator des Kicken für Afrika-Turniers
- Musik (hören und machen), Laufen, Schwimmen, Lesen, Kochen
Politische Stationen:
- Seit 2004: Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Schule, Jugend, Sport und Soziales
- Seit 2008: Mitinitiator der GAJE (Grün-alternative Jugendkampagne Enger)
Politische Ziele für die kommende Legislaturperiode:
1. Enger braucht ein generationenübergreifendes Kulturzentrum.
Bereits bei der vergangenen Kommunalwahl habe ich gefordert Enger muss für junge Erwachsene wieder attraktiv werden. Wir brauchen ein neues Forum! Mittlerweile haben tatsächlich engagierte Menschen verschiedensten Alters den Verein „Neues Forum Enger“ gegründet. In der kommenden Legislaturperiode möchte ich mich dafür einsetzen, dass in Zusammenarbeit mit diesem Verein ein generationenübergreifendes Kulturzentrum in unserer Stadt entsteht (z.B. im alten Aldi-Gebäude).
2. Klima- und Gesundheitsschutz durch gute Ernährung.
Die Themen Klimaschutz, Gesundheit und Ernährung sind sehr viel enger miteinander verknüpft als es in der öffentlichen Diskussion bisher thematisiert wird. So belastet z.B. die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt. Eine unbewusste und einseitige Ernährung belastet gleichzeitig die Gesundheit von immer mehr Menschen. Entsprechend möchte ich mich für Aufklärungsarbeit auf diesem Gebiet einsetzen, z.B. im Rahmen von schulischen Projekten und Workshops zu diesem Themenspektrum. Darüber hinaus soll in Mensen der örtlichen Schulen an mindestens einem Tag in der Woche nur vegetarisches Essen angeboten werden. Kantinen von Unternehmen möchte ich überzeugen sich diesem Beispiel anzuschließen. Außerdem sollte es in Enger regelmäßig kostenlose vegetarische Kochkurse geben.
3. Die grüne Energiewende beschleunigen.
Mit der Entscheidung für eine städtische Solaranlage konnten wir in diesem Jahr bereits einen ersten Schritt in Richtung einer Kommunalisierung der Energieproduktion durchsetzen. Diesen Weg müssen wir konsequent weitergehen. Dabei spielen umweltfreundliche Solar- und Windenergie eine zentrale Rolle. Regenerative Energien sind nicht nur umweltfreundlich, sie stellen darüber hinaus eine bedeutende Wachstumsbranche dar, schaffen gute Arbeitsplätze und sind mittlerweile auch wirtschaftlich hocheffizient. Die Kündigung der Verträge mit den Atomstromkonzernen ist nicht nur ein Zeichen von Verantwortungsbewusstsein gegenüber zukünftigen Generationen, sie macht Enger auch handlungsfähiger. Durch die Modernisierung der Straßenbeleuchtung und Einsparungen beim Energieverbrauch öffentlicher Gebäude kann der Haushalt langfristig entlastet werden.
4. Eine bunte Schule für alle.
Bildungs- und damit Zukunftschancen hängen in unserer Gesellschaft immer noch maßgeblich von der sozialen Herkunft eines Menschen ab. Reproduziert und verstärkt wird diese Ungerechtigkeit durch ein Schulsystem, das SchülerInnen bereits nach vier Schuljahren in eine leistungsstarke und einige weniger leistungsstarke Gruppen trennt. Ich möchte für eine Modellschule in Enger streiten, in der SchülerInnen unterschiedlicher Förderungsbedarfe bis zum 10. Schuljahr gemeinsame Lern- und Lebenserfahrungen sammeln können.














